Behandlung von Abfällen

Die Anlagen zur Behandlung von Abfällen 

Das SIDEC betreibt eine mechanisch-biologische Anlage zur Vorbehandlung der Restabfälle. Das angewandte Verfahren hat zum Ziel, energetisch und stofflich verwertbare Stoffe vom Haus- und Sperrmüll zu trennen sowie die restlichen Bestandteile vor der Ablagerung auf der Deponie biologisch zu stabilisieren.

Das Verfahren im Überblick

(Klicken Sie auf die Zahlen 1bis 6 um die verschiedenen Etappen zu entdecken)

Etape 1

Im Anlieferungsbereich der mechanischen Anlage werden zuerst grobe und problematische Störstoffe aus dem Abfall aussortiert. Die restlichen Abfälle, etwa 98% der initialen Abfallmenge, werden geschreddert.

Etape 2

Über Förderbänder erreicht der zerkleinerte Abfall das Sieb. Grobe Abfälle, welche nicht durch das Sieb durchfallen, werden in Presscontainer verladen. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Plastikabfälle die schwierig zu deponieren sind, aber über einen hohen Heizwert verfügen. ¼ der auf Fridhaff angelieferten Abfälle werden einer energetischen Nutzung in einer Verbrennungsanlage zugeführt.

Etape 3

Die abgesiebte Feinfraktion, etwa 73% der Abfälle, passiert einen Elektromagnetabscheider. So können die meisten der eisenhaltigen Abfälle aussortiert werden.

Etape 4

In der Homogenisierungstrommel wird dann den Abfällen Deponiesickerwasser in Vorbereitung der biologischen Behandlung zugemischt. Ein optimaler Wassergehalt ist wichtig für den anschließenden biologischen Prozess.

Etape 5

Die Abfälle werden über ein automatisches Transportsystem zur biologischen Anlage befördert. Dort bauen mit Sickerwasser und Luft versorgte Mikroorganismen die organischen Bestandteile der Feinfraktion ab. Der Abbau von Kohlenstoffverbindungen sowie die Wasserverdunstung führen zu einem Gewichts- bzw. Volumenverlust der behandelten Abfälle.

Etape 6

Alle 2 Wochen werden die Abfälle umgelagert, so dass nach 6 Wochen Behandlung die organischen Bestandteile weitgehend abgebaut sind. Diese Vorbehandlung bewirkt eine um 50% höhere Einbaudichte auf der Deponie und eine bestmögliche Nutzung der zur Verfügung stehenden Deponierestkapazität.


Der Prozess in Zahlen :

Jährlich behandelte Abfallmenge +/- 40.000 t
Jährlich behandelte Sickerwassermenge > 12.000 m3
Anzahl der Mitarbeiter 7
Jahr der Inbetriebnahme 2007
Investitionskosten 35.000.000 €

Standorte und Öffnungszeiten :

Samstag und Sonntag : geschlossen
Montag bis Freitag : 08.30-12.00 und 13.00-16.30 Uhr

Kontakt : 80.89.83.1
Standort : Fridhaff L-9378 Diekirch